Beschreibung
Die Anwendung eines externen Fixateurs ist die wichtigste Behandlungsoption, insbesondere bei der Behandlung offener Frakturen der unteren Extremitäten. Solche Verletzungen treten meist bei Verkehrsunfällen, Stürzen, Schussverletzungen und Naturkatastrophen wie Erdbeben auf.
Externe Fixateure können unter Notfallbedingungen einfach, sehr schnell und sicher eingesetzt werden, auch in Notoperationssälen oder Zelt-OPs. Es ist auch möglich, diese Art von Fixateuren vorübergehend zur Wundversorgung oder dauerhaft zur Fixierung von Frakturen einzusetzen.
Rohrfixateure sind eines der am häufigsten verwendeten Implantate in der orthopädischen Unfallchirurgie, insbesondere bei offenen Frakturen.
Die Anwendung von Rohrfixateur-Systemen ist extrem schnell und einfach. Es eignet sich sowohl für die temporäre als auch für die permanente Fixierung von Frakturen. Vorübergehende Fixateur externe-Anwendungen werden meist in der Notfallchirurgie eingesetzt, um den Knochen zu stabilisieren, Zeit zu gewinnen, damit das Ödem um das gebrochene Knochengewebe abklingt, um Hautprobleme zu vermeiden und um das Infektionsrisiko zu verringern.
Einstabsystem: Es besteht aus 4 Stiftbacken, die auf einem einzigen Aluminium- oder Karbonstab angeordnet sind. Zur Reduktion sind versetzte Klemmen erhältlich.
Doppelstabsystem: Hierbei handelt es sich um ein sehr stabiles Fixationssystem, das aus zwei Aluminium- oder Karbonstäben und 2 Mehrfach-Stiftklammern besteht.

